Nicht alles war am Vortag gelungen. Manches hätte klüger, manches schneller, manches entschlossener laufen können. Doch während viele ruhten und ihre Kräfte sammelten, brannte im Herzen der Eternity ein anderes Feuer – jenes derer, die nicht aufgaben. N
Die Nacht war hereingebrochen über QI und GG, ein endloser Schleier aus Rauch und Lichtblitzen. Die meisten Einheiten hatten sich zurückgezogen, erschöpft, die Rüstungen zerkratzt, die Augen leer. Doch an den südlichen Linien, dort, wo die Hoffnung am dünnsten schien, standen noch ein paar Unbeugsame.
Marek, Stony, DerMaler, Rüdiger, Blubblub.
Fünf Krieger – müde, verschwitzt, aber wach.
Sie wussten, dass die Schlacht nie wirklich ruht.
Während die Sensoren das Schweigen täuschten, gingen die Kämpfe weiter – Schuss um Schuss, Angriff um Angriff.
„Wenn wir jetzt nachgeben,“ murmelte Stony, „verlieren wir alles, was wir gestern aufgebaut haben.“
Marek nickte. „Dann geben wir nicht nach.“
Und sie gaben nicht nach.
Bis tief in die Nacht hielten sie die Linien, rückten vor, eroberten Stück für Stück Terrain zurück.
Carnivore war geschwächt, ihre Verteidigung bröckelte.
Die ??? kämpften zäh, aber ohne Nachschub.
„Noch einer,“ rief DerMaler, als eine feindliche Stellung fiel.
„Noch zwei,“ korrigierte Rüdiger.
Blubblub lachte. „Die schlafen schon alle – nehmen wir ihnen eben alles weg, bevor sie aufwachen!“
Während über ihnen die Sterne verblassten und der Morgen kam, standen sie noch immer.
Erschöpft, verschmutzt, aber siegreich.
Als die Sonne aufging, funkelten die Symbole der Eternity heller als am Abend zuvor.
Sie hatten Boden gewonnen – gegen alle Wahrscheinlichkeit.
„Manchmal,“ sagte Marek leise, „gewinnt man Schlachten nicht durch Stärke, sondern weil man einfach wach bleibt.“
Doch er wusste auch: Diese Nacht war ein Geschenk.
Die Gegner würden daraus lernen – sie würden nicht wieder schlafen.
Die nächste Nacht würde härter, gnadenloser, wacher.
„Wir brauchen Verstärkung,“ murmelte Marek. „Mehr Kämpfer, mehr Mutige, die stehen, wenn alle anderen ruhen.“
Er sah zu seinen Gefährten und lächelte müde.
„Heute haben fünf gereicht,“ flüsterte er. „Aber morgen brauchen wir viele mehr.“