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Kapitel 44

Schaum und Sternenstaub


Die GG war vorbei. Draußen glitten die Sterne still vorbei, als hätte das Universum selbst beschlossen, der Eternity eine Atempause zu gönnen. D

Kein Alarm, kein Donnern der Geschütze – nur das leise Summen der Reaktoren und das Klirren von Bierkrügen, das durch den Gemeinschaftsraum hallte.

Marek, Stony, Beffi, Truphoss, Häpe, Chillout, Anfortas und Esteban hatten sich um den großen Tisch versammelt.

Ein Bierabend, wie er nach einer Schlacht sein musste – laut, chaotisch und mit dem unverwechselbaren Geruch von Sieg, Schweiß und Hopfen.

„Endlich Ruhe!“ rief Beffi und hob den Krug. „Auf die GG – und auf die Tatsache, dass ich diesmal keinen Helm voller Bier ausgeschüttet habe!“

„Weil du ihn verloren hast, bevor’s passieren konnte,“ konterte Stony trocken.

Ein lautes Lachen ging durch die Runde. Selbst Alexia, die im Hintergrund mit einer Tasse Kaffee saß, grinste über den Rand hinweg.

„Ich schwöre,“ begann Truphoss mit gespieltem Ernst, „ich wollte diesmal wirklich seriös bleiben. Nur Wasser trinken. Doch dann…“

„…dann hast du gemerkt, dass du Wasser nicht magst,“ fiel Häpe ein.

„Falsch!“ rief Truphi triumphierend. „Dann hat mir Chillout Bier mit Kohlensäure gebracht! Und wer kann schon Nein sagen, wenn’s zischt?“

Beffi prustete los, und Stony klopfte Truphi auf den Rücken. „Manche Männer kämpfen gegen Imperien. Du kämpfst gegen Mineralwasser.“

Dann kam Anfortas an die Reihe.

Sie lehnte sich lässig zurück, schwang den Krug in der Hand. „Wisst ihr, bei den ??? war’s anders. Wer da in der Schlacht was trinken wollte, musste’s sich verdienen.“

„Wie das?“ fragte Beffi neugierig.

„Indem man den Krug des Kommandanten stiehlt – mitten im Gefecht!“

Truphoss riss die Augen auf. „Und du hast das wirklich gemacht?“

Anfo grinste breit. „Nicht nur einmal.“

„Ich sag’s ja,“ murmelte Stony, „wir hätten sie früher rekrutieren sollen.“

Esteban stand auf, leicht schwankend, und hob seinen Krug feierlich. „Ich, Esteban, gelobe, niemals den Krug meines Kommandanten zu stehlen.“

„Brauchst du auch nicht,“ rief Beffi, „wir schenken dir einfach deinen eigenen – mit Griffschutz!“

Ein erneuter Lachanfall ging durch die Runde. Selbst Marek, der meist still blieb, musste sich das Lächeln verkneifen. „Wenn Logain das sehen könnte,“ murmelte er.

„Dann würde er vermutlich beleidigt gehen,“ entgegnete Alexia trocken.

„Oder heimlich mittrinken,“ fügte Anfo hinzu und prostete in die Runde.

Chillout hob die Stimme. „Ich schlage eine neue Regel vor: Wer beim nächsten Einsatz den ersten Schuss landet, darf den ersten Krug beim nächsten Bierabend aussuchen.“

„Und wer daneben schießt?“ fragte Beffi mit hochgezogener Braue.

„Der zapft für alle,“ antwortete Chillout ohne Zögern.

„Einverstanden!“ riefen alle im Chor.

Marek hob seinen Krug. „Dann trinken wir – auf die Eternity, auf unsere Siege und auf die, die noch kommen.“

„Und auf die, die daneben schießen!“ ergänzte Truphi.

Die Halle füllte sich mit Lachen und Stimmen, die den Stahl übertönten.

Draußen funkelten die Sterne.

Drinnen funkelten die Herzen.

Und über allem hallte ein Ruf, halb Spaß, halb Schwur:

„Für Eternity – für immer!“