Die Meldung verbreitete sich wie ein Lauffeuer über alle Decks der Eternity: Verstärkung war unterwegs. D
Und nicht irgendeine – Elite. Kämpfer, deren Namen man in der Galaxie Greifental mit Respekt aussprach, hatten zugesagt, sich der Schlacht anzuschließen.
Ein Raunen ging durch die Mannschaft. Hoffnung – echte, brennende Hoffnung – kehrte zurück.
Wenn diese Krieger wirklich kamen, könnten sie die drei Fragezeichen vielleicht endlich in der GG bezwingen.
Vielleicht würde diese Runde endlich die Wende bringen.
Vielleicht stand die Eternity kurz davor, Geschichte zu schreiben.
Doch Hoffnung hatte ihren Preis.
Marek, Stony, Alexia und Rüdiger standen in der Offizierskammer über dem großen Holotisch, das Licht war gedämpft, ihre Gesichter ernst.
„Wir haben 78 Soldaten,“ begann Marek leise. „Und fünf Elite wollen kommen. Die maximale Besatzung ist achtzig.“
Stony knurrte: „Rein rechnerisch heißt das: Fünf rein… drei raus. Mindestens.“
Alexia verschränkte die Arme. „Und wir wissen auch, wer. Die Liste ist nicht neu.“
Truphoss nickte langsam. „Kämpfer, die kaum erscheinen. Weder in der GG noch in QI. Keine Schlachten, keine Hilfe. Nur Ballast.“
Es war ein bitterer Moment, denn die Eternity war für ihre Loyalität bekannt.
Doch Loyalität bedeutete nicht, den Aufstieg einer ganzen Flotte für einige wenige Stillstehende zu opfern.
„Wir tragen diese Kämpfer seit Wochen mit,“ sagte Rüdiger ruhig. „Und sie tragen uns nicht zurück.“
Alexia seufzte. „Sie profitieren von unserer Arbeit, von unseren Erfolgen – aber sie stehen nie an der Front.“
„Die Zeit der Mitnahmeeffekte ist vorbei,“ brummte Stony. „Wenn wir gewinnen wollen, brauchen wir keine Platzhalter. Wir brauchen Krieger.“
Einen Moment lang schweigten alle.
Draußen zog das Sternenlicht über den Rumpf, und die Ewigkeit schien zuzuhören.
Marek legte schließlich die Hand auf den Tisch. „Sobald die Elite eintrifft, werden wir entscheiden. Wer bleibt und wer geht. Es geht nicht um Härte – es geht um Zukunft. Um Sieg. Um die Eternity.“
Alexia nickte. „Die Hoffnung ist nahe. Aber nur, wenn wir bereit sind, das Notwendige zu tun.“
Und als sie die Kammer verließen, wusste jeder im Raum:
Die kommende GG-Schlacht würde nicht nur über Ruhm entscheiden.
Sondern auch darüber, wer würdig war, Teil der Eternity zu sein.