Die Ratskammer der Eternity war schwach beleuchtet. Zwischen den Sternkarten und Taktiktafeln hockten die Generäle und Unteroffiziere, jeder mit dem eigenen Gewicht an Sorgen und Hoffnungen. Die Nachricht, dass Marek die Schlacht in QI eröffnen wollte, hatte sich längst wie ein Flächenbrand verbreitet. Die Soldaten erwarteten nun Antworten – doch die Antworten waren noch nicht gefunden. D
Barbara war die Erste, die das Schweigen durchbrach. „QI ist ein anderes Biest als GG. Dort entscheidet, wer am längsten durchhält. Wir müssen unsere Truppen darauf vorbereiten, dass es keine kurzen Gefechte sein werden. Es wird ein Zermürbungskrieg.“
Rüdiger nickte ernst. „Das ist richtig. Aber wir wissen kaum, wie stark Logains Befestigungen inzwischen sind. Ohne genauere Spähberichte führen wir die Männer und Frauen blind ins Feuer.“
Großbatz verschränkte die Arme. Sein Blick wirkte müde, aber bestimmt. „Es ist wie früher, als wir auf der Herkules gegen überlegene Feinde standen: Nicht die Zahlen entscheiden, sondern die Klarheit im Kopf. Wenn wir keinen Plan haben, verlieren wir, egal wie stark die Rüstungen sind.“
Truphoss grinste schief, versuchte die Anspannung zu brechen. „Dann brauchen wir wohl einen Plan, der so klar ist wie frisches Bier. Und ehrlich gesagt – mir macht die Vorstellung, in diesen engen Gängen zu kämpfen, weniger Sorgen, als dass uns irgendwann die Vorräte ausgehen. Ich habe keine Lust, wochenlang von Stonys Suppe zu leben.“
Ein kurzes Lachen huschte durch den Raum, doch es verklang schnell.
Ronja, die junge Unteroffizierin, legte die Stirn in Falten. „Die Soldaten spüren die Spannung. Sie warten darauf, dass wir ihnen sagen, wie wir vorgehen. Ich höre sie auf den Gängen – sie wollen wissen, was QI für sie bedeutet. Wir dürfen sie nicht zu lange im Unklaren lassen.“
Darian nickte zustimmend. „Gerade die Jüngeren sind verunsichert. Viele kennen nur die Simulationen, keine echte QI-Schlacht. Wenn wir nicht bald Klarheit schaffen, könnte die Angst schneller um sich greifen als der Feind.“
DerMaler verschränkte die Arme. „Und wir brauchen Stärke im Detail. Jeder Soldat muss genau wissen, welche Rolle er hat. Sonst wird es im Chaos von QI nur ein Blutbad.“
BeffiDieDurstigeJungfrau, die bisher still zugehört hatte, hob den Krug, den sie selbst in einer Sitzung nie missen wollte. „Also halten wir fest: Wir brauchen Aufklärung, einen klaren Plan – und wir müssen die Soldaten schon bald informieren. Denn Ungewissheit ist schlimmer als Angst.“
Ein Murmeln der Zustimmung ging durch die Runde.
Am Ende erhob sich Rüdiger und fasste die Gedanken zusammen: „Bevor wir Befehle geben, verschaffen wir uns Klarheit. Wir entsenden Späher, prüfen unsere Vorräte, passen die Rüstungen an. Und dann – erst dann – werden wir unsere Männer und Frauen auf das vorbereiten, was kommt.“
Einen Moment lang herrschte Schweigen.
Draußen zogen die Sterne vorbei, gleichgültig gegenüber den Sorgen der Menschen.
Doch in der Ratskammer der Eternity glomm etwas auf: Entschlossenheit.
Sie wussten noch nicht, wie QI sie empfangen würde.
Aber sie wussten, dass sie gemeinsam entscheiden würden, wie sie hineinmarschierten.