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Kapitel 14

Feuerprobe der Kameradschaft


Die dunklen Gänge des Außenpostens im Grenzgebiet lagen still, nur das Flackern der Notbeleuchtung spiegelte sich in den Helmen der Patrouille. Unteroffizier Chillout führte die Gruppe an, seine Stimme ruhig wie immer, selbst in der angespannten Atmosphäre. D

„Augen offen halten, Leute. Wir sind hier nicht zum Spazieren“, mahnte er, während seine Hand sicher auf dem Griff der Waffe ruhte.

An seiner Seite marschierte eine kleine, aber bemerkenswerte Truppe:

Mucki, ein Hüne von einem Mann, dessen Muskeln schon Geschichten für sich waren. Seine positive Eigenschaft war seine unerschütterliche Ausdauer. Selbst nach Stunden im Gefecht schien er kaum müde zu werden, und die Kameraden wussten: Wenn Mucki noch stand, dann konnte man weiterkämpfen.

Nickybär, flink und voller Energie, war bekannt für ihre ansteckende Fröhlichkeit. Selbst im Angesicht größter Gefahr schaffte sie es, mit einem Lächeln oder einem frechen Kommentar die Stimmung zu heben. „Ein Lachen ist manchmal die bessere Waffe als ein Schwert“, sagte sie oft.

JohnEisenwolf, ein ernster, fokussierter Krieger, dessen positive Eigenschaft seine unerschütterliche Disziplin war. Er war die Art von Soldat, die nie von der Formation abwich, nie die Ruhe verlor und stets die Befehle exakt umsetzte.

Friedolin der Waldspion, der Träumer unter ihnen, hatte die Gabe, überall einen Weg zu finden. Er kannte die Sterne, als hätte er sie selbst kartografiert, und fand immer neue Pfade durch feindliches Gebiet. Seine Kameraden vertrauten ihm blind, wenn es darum ging, sich im Unbekannten zurechtzufinden.

thetiger, jung, wild und ehrgeizig, war bekannt für seine Furchtlosigkeit. Kein Gegner war ihm zu groß, kein Hindernis zu hoch. „Wo ein Tiger ist, ist auch ein Weg“, hatte er sich als Motto gewählt – und bisher war er damit nie gescheitert.

Die Mission führte sie tief in ein verlassenes Minenfeld, von dem Späher gemeldet hatten, dass dort Bewegungen der „???“ gesichtet worden waren. Die Spannung lag wie ein unsichtbares Gewicht auf den Schultern aller.

Plötzlich knackte es in den Schatten, und rotes Licht flackerte über die Wände. Automatische Geschütze sprangen an, die alten Verteidigungsdrohnen von Logains Imperium.

„Deckung!“ rief Chillout, doch Nickybär grinste nur breit. „Endlich passiert mal was!“ Mit einem Hechtsprung riss sie Mucki hinter eine Barrikade, während dieser die schwere Waffe hob und mit roher Kraft eine der Drohnen beiseite schleuderte.

JohnEisenwolf stellte sich sofort in Position, deckte die Flanken, jeder Schuss präzise, jeder Schritt berechnet.

Friedolin der Waldspion studierte in Windeseile die Umgebung und entdeckte eine schmale Passage in der Wand. „Da entlang – schneller Weg zur Zentrale!“

„Ich geh vor!“ brüllte thetiger und stürmte bereits los, ohne zu zögern, mitten durch das Feuer der Drohnen. Zwei Schüsse streiften ihn, doch er erreichte das Ziel und rammte sein Schwert direkt in die Steuerungskonsole.

Mit einem Kreischen erloschen die roten Lichter, und Stille kehrte zurück.

Schwer atmend trat die Truppe zusammen. Chillout musterte sie, und ein kleines Lächeln huschte über sein Gesicht. „Gut gemacht. Ihr habt gezeigt, was ihr könnt. Jeder von euch ist ein Stück der Eternity – stark, verlässlich, einzigartig.“

Nickybär klopfte thetiger lachend auf die Schulter. „Mutig, aber dumm – passt perfekt zu dir.“

„Dumm vielleicht,“ gab thetiger zurück, „aber ohne mich wären wir jetzt Grillfleisch.“

Die Gruppe brach in erleichtertes Lachen aus, und für einen Moment fühlten sie sich unbesiegbar. Doch tief in ihrem Inneren wussten sie: Das war nur ein Vorgeschmack. QI würde härter, größer und grausamer sein.

Chillout hob die Hand, seine Stimme ruhig wie immer: „Lasst uns zurückkehren. Marek und die Generäle müssen erfahren, dass Logains Fallen noch aktiv sind. Und ihr – ihr habt heute bewiesen, dass ihr bereit seid.“

Die Soldaten der Eternity machten sich auf den Weg zurück zum Schiff – erschöpft, aber stolz.