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Kapitel 32

Feuer im Herzen


Die Nacht über GG war ein Feuermeer. Blitze zerrissen den Himmel, Schiffe brannten, Rufe hallten über die Kanäle. Die Eternity kämpfte – erschöpft, aber standhaft. Sie hielt die Linien, ließ sich nicht brechen. D

Anfortas stand an vorderster Front, das Schwert glühte in ihren Händen.

Neben ihr Smy – keine Neue, sondern eine der Alten.

Einst war sie Generalin der Keksvernichter, berühmt für ihren scharfen Verstand und ihre taktische Ruhe.

Schon lange war sie Teil der Eternity, doch heute – heute brannte ihr Feuer heller als je zuvor.

„Sie kommen von der rechten Flanke!“ meldete Truphoss über Funk.

„Dann sollen sie kommen,“ antwortete Smy ruhig. „Wir haben auf sie gewartet.“

Ihre Befehle kamen klar, präzise, unerschütterlich.

„Anfo, halte die Mitte! Marek, verlagere die zweite Welle nach Süd! Stony – du weißt, was zu tun ist!“

Unter ihrem Kommando wurden die Züge koordiniert, Trupps verstärkt, Fehler ausgeglichen.

Was vor Stunden noch verloren schien, begann sich zu wenden.

„Sie kämpft wie früher,“ murmelte Rüdiger ehrfürchtig.

„Nein,“ sagte Marek, „besser als früher.“

Anfortas und Smy arbeiteten wie zwei Flügel derselben Klinge.

Wo die eine schlug, führte die andere den Gegenschlag.

„Ewigkeit heißt nicht, niemals zu fallen,“ sagte Smy leise, „es heißt, immer wieder aufzustehen.“

Und diesmal war es mehr als nur ein Spruch:

Die Eternity hatte endlich die volle Truppenstärke von 40 Soldaten erreicht.

Zum ersten Mal seit Beginn der GG stand jede Einheit, jede Waffe, jeder Kämpfer bereit.

Das war die Stärke, die sie brauchten – und die sie halten mussten.

Am späten Abend war das Schiff lebendig wie nie zuvor.

Draußen beben die Fronten von GG, drinnen glüht das Herz der Eternity.

In der fernen QI geht die Schlacht weiter – stark wie nie zuvor.

Und übermorgen kommt eine Pause – Zeit zum Atmen, Zeit zum Planen.

Doch bis dahin zählt nur eins: den Feind beobachten, den Endstand im Blick behalten – und niemals nachlassen.

Denn aus alten Flammen wird neues Feuer.

Und Smy war sein Funke.