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Kapitel 4

Schweiß und Stahl


Während Truphoss das Chaos in Reichtum verwandelte, kümmerte sich General Alexia um etwas ebenso Wichtiges: das Training der Soldaten. Sie hatte erkannt, dass in der kommenden Schlacht auf GG nicht rohe Stärke, sondern Geschwindigkeit und Wendigkeit über Leben und Tod entscheiden würden. W

Tag und Nacht ließ sie die Krieger der Eternity rennen, ausweichen, springen, aus allen Richtungen angreifen. Die Hallen hallten wider von Kommandos und Schweiß. Wer zusammenbrach, wurde wieder auf die Beine gezerrt. Niemand blieb zurück.

Doch Alexia wusste: Sie konnte dieses Training nicht allein stemmen. Also rief sie die neuen Unteroffiziere zu sich, damit auch sie ihre Erfahrung weitergaben.

Markus, scharfsinnig und klug, entwarf Trainingsmanöver, die wie Rätsel wirkten. Er ließ die Soldaten in Formationen kämpfen, die zunächst verwirrten, aber im Ernstfall den entscheidenden Vorteil bringen sollten. „Ein schneller Geist ist so wichtig wie schnelle Beine,“ erklärte er und zwang seine Schützlinge, beim Kämpfen auch zu denken.

DerMaler, getrieben von unstillbarem Ehrgeiz, übernahm die härtesten Einheiten. Er forderte von den Kriegern, immer über ihre Grenzen hinauszugehen. „Schnelligkeit ist nichts ohne Kraft,“ rief er, während er selbst jede Übung mitmachte, Schweiß auf der Stirn, die Muskeln angespannt. Seine Leidenschaft wirkte ansteckend – viele Soldaten gaben nur deshalb nicht auf, weil sie ihn nicht enttäuschen wollten.

Opi-Michi, mit seiner Ruhe und Erfahrung, wählte einen anderen Weg. Er lehrte Geduld, kluges Ausweichen, das richtige Timing. „Es nützt nichts, der Schnellste zu sein, wenn man blindlings ins Schwert rennt,“ sagte er und ließ die Jüngeren immer wieder gegen ihn antreten. Oft reichte ihm ein Schritt zur Seite, um sie ins Leere laufen zu lassen – und ihre Augen öffneten sich für die wahre Kunst der Schnelligkeit.

BeffiDieDurstigeJungfra führte kleine Gruppenübungen durch. Sie achtete auf Zusammenhalt und Vertrauen. „Wir sind keine Einzelkämpfer,“ sagte sie scharf. „Ein schneller Krieger allein kann fallen – aber ein schneller Trupp ist unaufhaltbar.“ Mit ihrer leidenschaftlichen Art schweißte sie ihre Kameraden enger zusammen.

Chillout schließlich war der Ruhepol. Er übernahm das Abendtraining, wenn die Soldaten erschöpft waren. Seine Stimme war gelassen, doch seine Loyalität und sein fester Wille gaben den Kämpfern Kraft. „Ihr seid nicht allein,“ sagte er oft, „wir stehen zusammen – bis zum Ende.“

Während Alexia den Schweiß der Soldaten forderte, kümmerte sich Stony um ihre Ausrüstung. Er ließ neue Rüstungen schmieden, Schwerter schärfen, Blaster verstärken. Stundenlang ging er von Werkbank zu Werkbank, prüfte jedes Stück persönlich. „Ein Krieger ist nur so stark wie seine Klinge,“ sagte er, „und meine Leute sollen die stärksten Waffen dieser Galaxie tragen.“

So verwandelte sich die Eternity in ein Zentrum aus Schweiß und Stahl, Lachen und Fluchen, Chaos und Ordnung. Jeder fand seine Aufgabe, jeder wusste, dass die Zeit verrann.

Und als Marek eines Abends durch die Trainingshalle ging, sah er in die Gesichter seiner Krieger. Sie waren erschöpft, verschwitzt, manche verwundet – und doch blitzte in ihren Augen ein Feuer, das stärker brannte als jedes Licht im All.

„Bald,“ murmelte Marek leise, „bald wird GG unser Prüfstein.“

Und irgendwo in der Ferne, hinter den Sternen, sammelte auch der Feind seine Kräfte.