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Kapitel 89

Licht inmitten der Sterne


Langsam kehrte Ruhe auf der Eternity ein. Kein Gelächter, kein Dröhnen der Waffen, nur das leise Summen des Schiffes und das entfernte Funkeln der Sterne. Im zentralen Hangar erhob sich ein riesiger Weihnachtsbaum, größer als alles, was die meisten je gesehen hatten. Metallene Äste, mit Lichtern, Bannern und kleinen Erinnerungsstücken geschmückt – Symbole vergangener Schlachten, gemeinsamer Siege und schmerzhafter Niederlagen.

Die Besatzung versammelte sich still. Schulter an Schulter, ohne Rang, ohne Titel. Nur Eternity.

Marek trat nach vorn, Alexia an seiner Seite. Einen Moment lang sagte keiner etwas. Dann begann Marek ruhig:

„Vor wenigen Monaten… am 8. Juli… haben wir die Eternity gegründet. Ohne zu wissen, wohin uns dieser Weg führen würde. Wir hatten eine Idee. Mehr nicht.“

Alexia nahm den Faden auf, ihre Stimme warm, aber fest.

„Und doch standen wir kurz darauf bereits im Finale der GG. Wir haben knapp verloren, ja. Aber wir haben bewiesen, dass wir dazugehören. Dass wir kämpfen können.“

Ein leises Murmeln ging durch die Reihen. Erinnerungen wurden wach.

„Die QI-Meisterschaft“, fuhr Marek fort, „war stark. Sehr stark. Wir haben geführt, wir haben zusammengehalten. Und auch wenn wir sie am Ende knapp verloren haben – niemand kann uns nehmen, was wir dort gezeigt haben.“

Alexia nickte. „Jetzt schauen wir nach vorn. Bald startet die neue QI-Meisterschaft. Dieses Mal werden wir von Tag eins an unseren Vorsprung ausbauen. So weit, dass er am Ende nicht mehr einholbar ist.“

Sie ließ den Blick über die Crew schweifen.

„Und bald… bald kämpfen wir wieder um das Finale der GG. Und dieses Mal werden wir es schaffen.“

Stille. Dann hob Marek den Blick zum Baum.

„Eternity ist mehr als Punkte. Mehr als Siege. Wir sind eine Familie. Wir fallen gemeinsam. Und wir stehen gemeinsam wieder auf.“

Die Lichter des Baumes leuchteten heller.

Jemand rief leise: „Für Eternity.“

Dann lauter.

Und schließlich alle gemeinsam:

„Für Eternity – für immer.“