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Kapitel 34

Zwischen Erfolg und Erkenntnis


Dber den Orbitalringen der QI leuchtete das Feuer der Schlacht wie ein zweiter Sonnenaufgang. Ü

Die Eternity führte – deutlich und verdient.

In der ersten von sechs Runden hatten sie den Vorsprung behauptet, die Positionen gehalten, und die Gegner weit zurückgedrängt.

Doch Kommandant Marek blieb wachsam. „Wir dürfen uns nicht täuschen lassen,“ murmelte er, den Blick auf die Taktikkarte gerichtet. „Die ??? sind zäh. Wenn sie morgen zum Ende der Runde zurückschlagen, kann alles kippen.“

Alexia trat neben ihn. „Wir halten die Augen offen. Kein Sieg ist sicher, solange Logain noch atmet.“

Während QI in ihrem Bann stand, tobte unten die GG.

Und dort hatte die Eternity heute Großes geleistet.

Stunde für Stunde hielten sie ihre Reihen, griffen an, verteidigten, gewannen.

Mehrfach erreichten sie die volle Truppenstärke – vierzig Soldaten, Seite an Seite.

Ein Kraftakt, wenn man bedachte, dass die gesamte Besatzung nur 76 zählte.

„Vierzig aktive Krieger, rund um die Uhr,“ sagte Rüdiger. „Das ist stark.“

Marek nickte. „Stark, ja. Aber wir müssen weiterkommen. Jede Stunde zählt.“

Denn vierundzwanzig Stunden wollten abgedeckt werden – und das mit einer Mannschaft, die erschöpft war, aber weiter kämpfte.

Einige leisteten Übermenschliches. Andere hielten ihre Stellung. Und manche… taten fast nichts.

Ronja sprang auf, die Stimme voller Eifer: „Dann motivieren wir sie mehr! Wir müssen! Ich rede mit jedem persönlich, wenn’s sein muss!“

Marek sah sie ruhig an. „Ronja… wir motivieren seit Tagen. Wer es bis jetzt nicht verstanden hat, der wird es auch morgen nicht verstehen.“

Ein Raunen ging durch die Runde.

Chillout knurrte: „Genau so ist es! Ich reiße mir hier den Arsch auf, und manche liegen rum wie Dekofiguren!“

Alexia hob beschwichtigend die Hand. „Noch sind wir nicht voll besetzt. Aber wenn der Tag kommt, an dem die Eternity achtzig Krieger hat – dann trennen wir uns von denen, die uns bremsen. Nicht jetzt. Nicht im laufenden Gefecht.“

„Richtig,“ sagte Rüdiger. „Wir können besser werden. Wir werden besser werden. Aber wir wissen jetzt, wer für uns kämpft – und wer nur dabei ist.“

Ein Moment der Stille folgte.

Dann lachte Truphoss und hob den Krug. „Für jeden Topf gibt’s ’nen Deckel – und wenn nicht, dann gießen wir halt nach!“

Lachen brach aus.

Für einen Moment löste sich die Spannung, bevor sie wieder auf die Karten blickten.

Die Nacht würde kommen. Die Kämpfe würden weitergehen.

Und die Eternity – sie würde bereit sein.